Unsere wahre Identität erkennen, annehmen – und sicher voranschreiten

Tatsächlich ist es so: Unsere wahre Identität wird von den Stimmen in unserem Kopf verschattet, denn die meisten davon sind gar nicht unsere eigenen. Vielmehr die von Eltern, Lehrerinnen, Trainern im Sportverein, Freundinnen, Bekannten und Partnern. Viele Menschen verfolgen noch im fortgeschrittenen Alter Ziele, die gar nicht ihre eigenen sind.

So entsteht eine Distanz gegenüber unserer tatsächlichen Identität. Ein Drama des Mensch-Seins. Und Auslöser unseres individuellen Lebensdramas, das darin besteht, unsere wirklichen Bedürfnisse zu verleugnen. Das wirkt sich auch auf unsere Emotionalität aus. Wir gehen nicht wach und kraftvoll durch die Welt; verpassen daher womöglich das Leben, das wir führen könnten – und uns wünschen. Beflügelnder Gegenspieler des Lebensdramas ist Ihre Lebensvision. Ist sie geklärt, verändert sich alles.

Authentische Begegnung mit unserem Selbst

Zu unserer wahren Identität zu finden und dann unserer Lebensvision zu folgen, ist eine authentische Begegnung mit unserem Selbst, das uns von allen anderen unterscheidet. Sobald wir dieses Selbst erkennen und akzeptieren, finden wir die längst gewünschte Nähe zu uns und allen anderen. Unser Lebensdrama hingegen wird gespeist aus all dem Schmerz, der in uns entstanden ist, weil wir unsere Identität nicht anerkannt und sie daher nicht ausgelebt haben.

So schreiben wir selbst ein Theaterstück, das immer wieder die gleiche Geschichte erzählt: Wir wollten etwas – doch wir wurden und werden nicht gelassen. Glücklicherweise ist es eben nur ein Theaterstück. Dessen Plot können wir jederzeit umschreiben.

Unsere Lebensvision die Handlungen bestimmen lassen

Sich über eine womöglich über Jahrzehnte hinweg gelebte Distanz gegenüber unserem Selbst bewusst zu werden, kann zu einer tiefen Irritation führen und alles bisher Erreichte und unsere Rolle in unserem Leben vollkommen in Frage stellen. Doch genau über diese Fährte führt der Weg zu dem Erfolg, den sich Pioniere und Pionierinnen des Wandels wünschen.

Es ist ein Wechsel des Spielplans: Wir würdigen unser Lebensdrama und die Rolle, die wir auf der bisherigen Bühne unserer Existenz gespielt haben. Doch jetzt radieren wir das Drama in liebevoller Anerkenntnis vom Spielplan – und schreiben ein neues Stück darauf: Statt nur eine (eher irritierende statt befriedigende) funktionale Rolle auf der Bühne unseres Lebens zu bekleiden, aktivieren wir mit der Kraft unserer wahren Identität unsere Lebensvision – die nun gänzlich die künftige Handlung bestimmt.

Alte Unbewusstheit ist kein Makel – sie ist der Normalfall

Warum ist dieser bedeutende Schritt den Pionieren des Wandels bisher noch nicht klar gewesen? Weil der Chor der Stimmen so laut war und sie im Unbewussten gehalten hat. Und weil ihre Ideen teils seit ihrer Kindheit nicht verstanden und zurückgewiesen werden.

Das hat womöglich so weh getan, dass sie diesen Schmerz schon gar nicht mehr so deutlich gespürt haben. Bisher gehörte er eben dazu. Deshalb haben sie sich „irgendwie“ gefügt und einfach weitergemacht. Doch was in ihnen nagt, ist dieser ungestillte Hunger danach, doch noch mit ihren Ideen gehört zu werden.

Deshalb haben sie versucht, zurückgezogen aus der Deckung heraus eine so perfekte Strategie zu finden, dass sie einerseits zum gewünschten Wandel und gestillten Hunger führt und andererseits neuen Schmerz vermeidet. Allerdings: In diesem Versteck haben sie den Kontakt zu ihrer einzigartigen Identität nicht gefunden. Das ist tragisch, denn gerade diese ist Quell und Motor ihrer Vision. Solange diese wertvolle Identität im Versteck verleugnet wird, entsteht bloß eine vermeintlich erlösende Idee nach der anderen – doch keine von ihnen erlebt den nächsten Schritt aus dem Versteck heraus. So ist der nagende Hunger nach Veränderung beständig gewachsen.

Befreien Sie Ihren visionären Geist!

Im Coaching analysieren wir Ihren schleichenden Identitäts-Verlust. Und definieren den nächsten sinnvollen Schritt. Anfangs erkennen Sie vieles immer deutlicher: Weil Sie kein klares Bild Ihrer ureigenen Identität hatten, war es Ihnen nicht möglich, Ihr Anders-Sein anzuerkennen. Und die von Ihnen praktizierte Anpassung war für Sie eine Sackgasse, ein Sehnsuchtsbeschleuniger; Ihr Vertrauen auf Ihre Identität hingegen ist Ihr Kraftquell. Und: Durch die Bestätigung Ihrer Identität befreien Sie Ihren visionären Geist. Nun vermitteln Sie Ihre Lebensvision so klar und entschlossen, dass sich die ersehnten Ergebnisse fast wie von allein einstellen.

Selbst im Sturm ruhig bleiben

Meine Klientinnen und Klienten formulieren es so: Sie erkennen, dass sie viel mehr sind als die Rolle im Außen, die Ihnen bisher zugeschrieben wurde – erst von anderen, dann von sich selbst. Sie sagen, dass ihre Identitätsfindung zu „neuer innerer Freiheit“ geführt hat, die sich auch „körperlich auswirkt“. Dass sie beispielsweise plötzlich „größere Schuhe tragen“, mit denen jeder Schritt hin zu den gewünschten Zielen „wie selbstverständlich gelingt“. Und zwar aus einer warmen Selbst-Vergewisserung heraus: endlich sind sie sie selbst. Und spüren tief in sich, dass sie mit ihren Handlungen nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere förderlich wirken. Daher erhalten sie auch mehr Wertschätzung von ihrer Mitwelt; bewältigen Herausforderungen nun mit Leichtigkeit; lassen sich nicht mehr aus dem Konzept bringen; und spüren große Ruhe in sich, selbst wenn ein Sturm aufzieht oder sogar schon tost. Auch, weil sie ganz sicher wissen: „Ganz gleich, worum es geht: Selbstverständlich finde ich eine Lösung – sie existiert bereits in mir!“

Entdecken Sie meine Coaching-Leistungen…