Wann ist ein Berufsausstieg sinnvoll?

Berufscoaching für Berufsaussteiger

An einen Berufsausstieg und die Hinwendung zu neuen beruflichen Zielen denken hochsensible Menschen sehr oft. Vor allem, weil sie aufgrund ihrer Wahrnehmungsbegabung einfach zu viel von dem erkennen, was an ihrem aktuellen Arbeitsplatz schief läuft – das sie jedoch häufig nicht beeinflussen können. Das löst bei ihnen mehr Leid aus als bei Nicht-Hochsensible. Doch das muss nicht sein. In meinem Coaching für Berufsaussteiger klären wir gemeinsam, woher der Ausstiegs-Impuls stammt, welche Handlungsoptionen für Sie bestehen – und wie Sie eine Situation herbeiführen, die Ihnen Zufriedenheit und Glück eröffnet.

Wann ist ein Berufsausstieg sinnvoll?

Berufscoaching für Berufsaussteiger

An einen Berufsausstieg und die Hinwendung zu neuen beruflichen Zielen denken hochsensible Menschen sehr oft. Vor allem, weil sie aufgrund ihrer Wahrnehmungsbegabung einfach zu viel von dem erkennen, was an ihrem aktuellen Arbeitsplatz schief läuft – das sie jedoch häufig nicht beeinflussen können. Das löst bei ihnen mehr Leid aus als bei Nicht-Hochsensible. Doch das muss nicht sein. In meinem Coaching für Berufsaussteiger klären wir gemeinsam, woher der Ausstiegs-Impuls stammt, welche Handlungsoptionen für Sie bestehen – und wie Sie eine Situation herbeiführen, die Ihnen Zufriedenheit und Glück eröffnet.

Berufsausstieg nach 10, 20 oder 30 Jahren

Die häufigsten Gründe für einen Berufsausstieg sind das Streben nach etwas Größerem als die aktuelle Aufgabe hergibt. Damit einher geht das ausgeprägte Gefühl, die Dinge besser machen zu können – doch dafür besteht kein Handlungsspielraum. Ist schließlich der Punkt erreicht, an dem die Zweifelnden davon ausgehen, kaum noch etwas bewegen und verändern zu können, drängt der Wechsel-Wunsch zunehmend.

Oftmals vermuten hochsensible Berufstätige aber auch, dass sie schon immer im für sie völlig falschen Beruf tätig waren. Deshalb finden sie sich darin immer weniger wieder. Werden dann auch noch ihre feinen Werte regelmäßig verletzt, oder sie fühlen sich ungesehen und mit ihren Talenten abgelehnt, dann sehen Sie keinen Sinn mehr in der Tätigkeit und wollen weiterziehen.

Weitere Anzeichen, die als Alarmsignal aufgefasst werden sollten:

  • Sie fühlen sich von allem im Job überdurchschnittlich gestresst.
  • Sie erleben kaum noch Wohlfühlmomente im beruflichen Alltag.
  • Sie stehen regelmäßig morgens mit Bauchschmerzen auf.
  • Am Arbeitsplatz ärgern Sie sich ständig, sind unzufrieden und gehen schlecht gelaunt nach Hause.
  • Sie denken häufig über einen Berufsausstieg nach, erzählen oft Ihren Freunden davon und suchen regelmäßig nach alternativen Tätigkeiten.

Diese Faktoren verhindern nicht nur Ihr Glück – Sie können auch zu ernsthaften Erkrankungen führen.

Mehr über Hochsensibilität erfahren

Berufsausstieg oder Wechsel des Arbeitsgebers?

Hochsensible Menschen streben nach Größerem, deshalb nenne ich Sie Pioniere und Pionierinnen des Wandels. Und wer zu ganz neuen Ufern aufbricht, benötigt dafür eine detailliert gezeichnete Seekarte. Die ersten Zeichenstriche folgen der Frage, welche Tätigkeit besser zu Ihnen passt, weil sie mehr Ihrer Persönlichkeit, Ihrem Selbst entspricht. Vielleicht ist die logische Konsequenz aus Ihrem Anders-Sein als hochsensible Person auch die, künftig eine Perspektive in der Selbstständigkeit zu suchen.

Um Ihr wirkliches Ziel zu klären, ist es sinnvoll, lange vor dem Ausstieg oder Wechsel eine sorgfältige Analyse vorzunehmen. Sonst sind spätere Enttäuschungen vorprogrammiert. Denn mit hoher Wahrscheinlich suchen Sie sich dann erneut eine Tätigkeiten, die gar nicht ihrem Herzenswusch entsprecht.

Für hochsensible Menschen ist daher eine frühzeitige innere Orientierung von essenzieller Bedeutung. Denn ihnen gelingt nur dann der nächste entscheidende Schritt mit aller Kraft, wenn sie ein starkes Gefühl innerer Stimmigkeit in sich wahrnehmen. Ist es vorhanden, sind sie mutig und sicher in ihren Entscheidungen. Fehlt es, tappen sie orientierungslos in die nächste Falle.

Ihre wahren Bedürfnisse erkennen

In meiner Arbeit als Coach erleben ich es ständig: Ein bunter Strauß von Gründen hindert meine Klientinnen und Klienten daran, ihren eigentlichen beruflichen Wünschen nicht zu folgen. Und das liegt immer daran, dass sie ein Lebensdrama in sich tragen: Ein sie blockierendes biografisches Ereignis oder sogar eine Abfolge davon – ich nenne es das Lebensdrama.

Dem gegenüber steht die Lebensvision: Ebenfalls schon lange vorhanden, doch durch die Auswirkungen des Dramas weitestgehend unterdrückt. Einige finden den Zugang zu ihrer Vision erst im Coaching. Und erfahren in diesem Prozess, dass ihr ständiges diffuses Sehnsuchtsempfinden darin begründet liegt, dass sie bisher abgetrennt von dieser Vision gelebt haben.

Manchmal führt das Erkennen des Lebensdramas und die Befreiung der Lebensvision bereits dazu, dass Hochsensible neue Freude am gewohnten Arbeitsplatz erleben: Weil die Blockade überwunden und eine neue Kraftressource erschlossen ist. Auf jeden Fall erkennen meine Klientinnen und Klienten durch die Lebensdrama-Arbeit recht schnell, was in ihrer Berufstätigkeit bisher nicht gepasst hat und warum das so war. Nur so können sie bei einem tatsächlich vollzogenen Wechsel künftig vieles besser machen.

Neben der Arbeit mit Lebensdrama und Lebensvision ist im Coaching zu ergründen, was Sie mehr reizt und was realistischer ist:

  • Eine Umschulung,
  • eine neue Ausbildung,
  • ein neues oder weiteres Studium oder
  • eine Selbstständigkeit.

Am Anfang von jedem neuen Schritt sollten Sie zuerst Ihre inneren Konflikte erkennen und lösen, damit Sie im neuen Arbeitsumfeld alte Fehler nicht wiederholen. Denn diese Gefahr ist bei Hochsensiblen mit ihrem feinen Nervensystem groß.

Mit geklärter Lebensvision leben Sie Ihre Werte konsequenter und befriedigender. Auch werden Sie stärker in Ihrer Kommunikation. Diese Vision gibt Ihnen eine starke Orientierung im beruflichen Alltag, um mit allen Herausforderungen viel besser umgehen zu können.

Herausforderungen – was gilt es zu beachten?

Berufsausstieg nach 10 Jahren Berufserfahrung

Mit 10 Jahren in Ihrem Beruf haben Sie Loyalität, Verlässlichkeit und Durchhaltevermögen bewiesen. Damit haben Sie sich für einen neuen Arbeitgeber qualifiziert, wenn Sie jetzt einen grundlegenden beruflichen Wechsel vornehmen möchten. Sie zeigen damit, dass Sie eine Entscheidung treffen und durchsetzen können. Das zeugt von Stärke sowie Klarheit und wird heutzutage positiv bewertet. Je nach Alter stehen Ihnen auch noch viele Türen offen für staatlich geförderte Ausbildungen.

Berufsausstieg nach 20 Jahren Berufserfahrung

Nach 20 Jahren im Beruf verfügen Sie über einen großen und wertvollen Erfahrungsschatz, den Sie sicherlich in der einen oder anderen Form für Ihre neue berufliche Orientierung nutzten können. Nach dieser Zeitspanne die berufliche Ausrichtung neu zu überdenken, ist für Hochsensible charakteristisch. Denn sie schätzen neue Reize und wollen ausprobieren, ob sie sich mit ihren Talenten in einem anderen Job nicht noch besser einbringen können. Auch gehört es zu diesem Persönlichkeitsmerkmal, stets auf der Suche zu sein und sich Neues aneignen zu wollen, im Beruf und privat. Daher: Folgen Sie diesem Drang – auch wenn Ihnen andere sagen, Sie sollten sich doch einfach mit dem Erreichten arrangieren. Das passt nicht zu Ihnen!

Berufsausstieg nach 30 Jahren Berufserfahrung

Mit 30 Jahren in einem Beruf sind Sie Meister Ihres Fachs. Allerdings haben Sie auch das Gefühl, schon alles erlebt zu haben und der Berufsalltag bringt oftmals nur noch wenig Neues. Jetzt einfach nur noch auf den Ruhestand warten? Für Hochsensible keine gute Idee. Denn sie treibt der Wunsch an, sich selbst mehr zu verwirklichen und durchaus noch einmal von vorn zu beginnen. Sie vernehmen einen Ruf danach, bisher Vernachlässigtes oder sogar Unterdrücktes doch noch in ihr Leben zu holen. Es ist eine diffuse Suche, die sie schon ihr ganzes Leben lang begleitet. Jetzt möchten sie sich unbedingt auf diese Spur begeben. Das kann im gleichen Beruf sein, in einer neuen beruflichen Ausrichtung oder in einer Selbstständigkeit. Die Selbstständigkeit hat den Vorteil, sich wesentlich größere Handlungsspielräume zu erschließen. Allerdings steht dem ein größeres finanzielles Risiko entgegen.

Meine Tipps für Sie, damit die diffuse Suche zu einer fokussierten wird:

  • Orientieren und sortieren Sie sich zunächst im Inneren, bevor Sie einen beruflichen Wechsel oder gar Ausstieg umsetzen. Das bewahrt Sie vor vorschnellen Entscheidungen – die Sie womöglich später bereuen.
  • Sobald Sie Ihre inneren Konflikten geklärt haben, treffen Sie Entscheidungen, die punktgenauer und nachhaltiger sind. Und mit Ihrer aktivierten Lebensvision erschließen Sie sich ein neues Kraftpotenzial, mit dem Sie Ihren Beruf vitaler ausführen.
  • Für Hochsensible ist es sehr hilfreich, wenn Sie in die Entscheidungsfindung diese integralen Ebenen einbeziehen: die körperliche, emotionale, mentale und spirituelle. Auch ist es wichtig, in der beruflichen Tätigkeit diese vier Ebenen stimmig erleben zu können.
  • Wägen Sie erst gut ab, bevor Sie eine bestehende Tätigkeit kündigen. Denn häufig gelangen Sie in einem Coaching zu gewandelten Perspektiven, die den bestehenden Job in einem neuen Licht erscheinen lassen.
  • Wenn der Berufsausstieg bereits beschlossene Sache ist, sollten Sie den Wechsel auch beherzt umsetzen. Denn Reisende kann man nicht aufhalten.

Welche Perspektiven ergeben sich nach dem Berufsausstieg

Hochsensible Menschen suchen nach Selbstverwirklichung und Selbsterfahrung – und beim Berufsausstieg oder -wechsel nach einem größeren Handlungsspielraum. Sie möchten im neuen Unternehmen „ihren Platz“ finden und mehr Zugehörigkeit spüren. Werden Ihnen tatsächlich mehr Freiheitsgrade geboten, leisten sie überdurchschnittlich viel. Das gelingt, weil sie nun ein Gefühl der inneren Stimmigkeit in ihrem Handeln erleben. Um das zu erreichen, sind sie auch bereit, ein hohes Risiko einzugehen.

Doch: Jede neue berufliche Tätigkeit birgt auch das Potenzial, dass die Realität inmitten von neuen Kollegen, neuen Vorgesetzten und einer anderen Unternehmenskultur anders aussieht, als dies in der Vorstellung vorgesehen war. Auch können neue Abläufe, Prozesse sowie Gepflogenheiten und gleichzeitig neue Chancen, Herausforderungen und Möglichkeiten zu Beginn viel Kraft kosten.

Daher ist es so wichtig für Hochsensible, ihre Lebensvision zu kennen – und sich mit dieser neuen Orientierung dann auch einbringen zu können; denn dieser Spirit hat ja bisher gefehlt. Kommt die Vision künftig zum Wirken, können Hochsensible ihr Energieniveau sehr gut halten. Und droht doch einmal eine Situation des „Kippens“, kann diese gut umsegelt werden.

Perspektive Selbstständigkeit

Gelingt es jedoch einer hochsensiblen Person nicht oder zu gering, am festen Arbeitsplatz einen neuen Spirit zu leben, bleibt für sie oftmals nur der Weg in die Selbstständigkeit. Dann ist es wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Freiheitsgraden und einem Sicherheitsgefühl zu wahren.

Meine Tipps für Sie:

  • Erkunden Sie, ob die definierten Bedingungen, die in der Arbeitswelt an Sie gestellt sind, mehr zu einem Sicherheitsempfinden oder zur Wahrnehmung von Einengung führen.
  • Sofern das Gefühl von Einengung überwiegt, überprüfen Sie sich ehrlich: Sind Sie bei einer selbstständigen Tätigkeit dazu in der Lage, sich ständig selbst zu motivieren, ein strukturiertes Selbst-Marketing zu praktizieren, geplant finanzielle Ressourcen aufzubauen, geschäftsmäßige Beziehungen zu Menschen aufzubauen, sich immer wieder neue Zugänge zu den Märkten zu erschließen? Und: Wie sicher sind Sie sich, dass Ihre Geschäfts- bzw. Produktidee auch wirklich trägt?
  • Prüfen Sie auch Ihr Kräftepotenzial, je nach dem, in welcher Phase ihres Lebens sie gerade sind.
  • Wie stark ist Ihre „Lust“ auf Selbstständigkeit, was reizt Sie daran, was motiviert Sie?
  • Und, eine wichtige Frage für Hochsensible: Was würde Sie am meisten an einer selbstständigen Arbeit innerlich berühren?

Im Coaching klären wir diese Fragen in einem strukturierten Prozess.

Sie möchten im Gespräch mit mir herausfinden, ob mein Berufscoaching – in Präsenz oder online – für Sie das Richtige ist? Dann schreiben Sie mir eine Mail. Ich melde mich schnellstmöglich mit einem Terminvorschlag für unser Kennenlern-Telefonat.

Die maßgeblichen Fragen für unseren Coaching-Prozess

Mit welche Tätigkeit gelingt es mir, endlich in dieser Welt anzukommen?

Wie kläre ich mein bisher diffuses Bild von meiner Wunsch-Tätigkeit?

Welche Talente schlummern noch in mir, die ich noch gar nicht kenne?

Wie kann ich meine Talente und Kompetenzen vielfältiger einsetzen?

Welche Tätigkeit schenkt mir mehr Wahrnehmung von Sinnhaftigkeit?

Wie kann ich am besten einen Beitrag für die Gesellschaft leisten?

Wie arbeite ich als technisch fokussierter Mensch besser mit anderen zusammen?

Wie gelingt meine Selbstständigkeit auf einem besetzten Markt?

Ablauf unseres Coachings

Meine Coachings sind vollkommen individuell an Ihren jeweiligen Bedarf angepasst. Der Prozess folgt diesen Phasen:

1. Analyse Ihrer beruflichen Situation
Reflexion von Hintergründen und der vielfältigen Zusammenhänge.

2. Zieldefinition
Wir bringen Ihr Coaching-Ziel auf den Punkt.

3. Identitätsarbeit
Wir erarbeiten Ihren zentralen Wertekonflikt, der im Zusammenspiel von Lebensdrama und Lebensvision entstanden ist. Dafür analysieren wir Ihre Biografie.

4. Auswirkungen reflektieren
Wir decken die sich wiederholenden Handlungsmuster und inneren Saboteure auf und wie diese mit Ihrem Lebensdrama verknüpft sind. Dafür betrachten wir, wann in Ihrem Arbeitsalltag das Thema Ihres Lebensdramas die Regie übernimmt – ohne dass Sie das wollen.

5. Lebensdrama managen
Wir erforschen Möglichkeiten, wie Sie mit Ihrem Lebensdrama besser umgehen können; vor allem dann, wenn die Trigger Ihr Handeln ungewünscht zu beeinflussen beginnen. Das gelingt durch ein verändertes inneres Reiz-Antwort-Verhalten.

6. Erweiterte Identität
Sie erlernen Übungen, mit denen Sie sich stärker auf die Kraft Ihrer Lebensvision fokussieren und aus dieser Energie heraus handeln. Sie entdecken noch gar nicht wahrgenommene Talente und Kompetenzen. Und finden mehr Mut, Ihre Lebensvision in die berufliche Tätigkeit zu integrieren.

7. Reflexion Ihrer Erfahrungen
Wir legen die Basis dafür, das Neue durch regelmäßige Übung in Ihnen zu verfestigen – für Ihre gelebte Meisterschaft im Berufsalltag.

Christian Schneider

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